Meine Soundchecks

Einfaches Headset – Mein Urteil: Mies

Das Mikrofon meines Steelseries Headsets klingt alles andere als gut. Ich kann es alleine schon aufgrund des sehr aufdringlichen Eigenrauschens kaum empfehlen. Schon gar nicht, um damit professionelle Audios zu produzieren. Vielleicht eignet es sich gerade so für einen Skype Anruf aber mehr auch nicht.

Fazit: Absolut Podcast untauglich!

Speedlink Pure Desktop – Mein Urteil: Naja

Mit dem Speedlink Pure Desktop Mikrofon wirst du sicherlich keine Podcast-Preise absahnen aber was kann man für 6,50 € schon groß erwarten. Ich habe das Speedlink gekauft, um es für Skype zu verwenden und dafür ist es auch gut geeignet. Das relativ hohe Eigenrauschen kann man eigentlich ganz gut mit einer Aufnahmesoftware wie Audacity entfernen.

Fazit: Nicht Podcast tauglich.

Logitech H390 – Mein Urteil: Okay

Das Logitech H390 ist ein praktisches USB Headset, dass sich hervorragend für Google Hangouts, Skype Calls oder Interviews eignet. Ich würde von jedem Gast meines eigenen Podcasts erwarten, dass er mindestens ein solche Mikrofon verwendet um meine Hörer nicht total zu schockieren. Die Soundqualität ist solide und das Eigenrauschen auffallend gering. Allerdings klingt das USB Headset recht schwachbrüstig und ist daher nicht der optimale Begleiter für deinen Podcast.

Fazit: Bedingt Podcast tauglich.

Rode SmartLav+ – Mein Urteil: Gut

Mit dem Rode SmartLav+ habe ich meine ersten Blogcasts aufgenommen und nach ein wenig Einarbeitungszeit, ist die Qualität auch wirklich solide. Es ist allerdings ein sehr kleines und kompaktes Kondensatormikrofon und eigentlich eher für den mobilen Einsatz, also auch für Außenaufnahmen mit einer größeren Geräuschkulisse, gedacht. Es klingt entsprechend weniger voluminös und satt.

Fazit: Podcast tauglich.

ATR-2100 USB – Mein Urteil: Sehr gut

Wenn man bedenkt, dass das ATR-2100 von Audiotechnica gerade mal 10,- € mehr kostet als das Lavaliermikrofon von Rode, ist das Ergebnis wirklich atemberaubend. Dieses dynamische Mikrofon liefert ein sattes und äußerst dominantes Klangbild und ist wirklich einfach zu benutzen. Praktisch kein feststellbares Eigenrauschen machen es für mich zum Favoriten in der Einsteigerklasse.

Fazit: Klare Empfehlung!

ATR-2100 XLR – Mein Urteil: Sehr gut

Wenn man das ATR-2100 über das mitgelieferte XLR Kabel an ein Mischpult anschließt, hat man natürlich den selben satten und voluminösen Sound wie bei Verwendung über den USB Port. Allerdings kann man mit dem Mischer noch einige Dinge anpassen und mit den Equalizer Potis ein wenig spielen. Für mich hinterlässt das ATR-2100 in dieser Klasse mit Abstand den besten Eindruck.

Fazit: Klare Empfehlung!

Roland R05 – Mein Urteil: Sehr gut

Der kleine Audiozwerg aus dem Hause Roland ist eigentlich ein digitaler WAVE/MP3 Recorder und kein klassisches Mikrofon. Dafür kann man sich aber auch nach der Aufnahme ohne Computer alles mit Kopfhörer anhören. Seine volle Stärke entwickelt der R05 bei Interviews in der Öffentlichkeit und Außenaufnahmen, da sein hochwertiges Kondensatormikrofon und die unterschiedlichen Charakteristika viele Möglichkeiten bieten. Zusätzlich eignet er sich natürlich für das direkte Aufnehmen von Podcasts und Audios über den Mischer.

Fazit: Optimaler Begleiter für Unterwegs.

Rode Procaster – Mein Urteil: Spitze

In der Preisklasse ab 150,- € hat das dynamische Großmembran Mikrofon Rode Procaster deutlich die Nase vorn. Der Bruder der USB Variante Podcaster ist mit einem XLR Stecker ausgestattet und lässt sich somit nur an einem Audio Interface oder Kleinmischer betreiben. Es ist aber in Punkte Klangbild und Eigenrauschen mit Abstand das Beste dynamische Mikrofon in dieser Preisklasse. Für Podcaster, die gerne mit Audio Interface oder Mischer arbeiten wollen, führt kein Weg am Procaster vorbei. Es sei denn, man will noch mehr Geld in die Hand nehmen.

Fazit: Super Podcast-Mikrofon mit viel Potential für Technikbegeisterte.

Mein Equipment:

Wenn du wissen willst, was ich derzeit verwende und wo du es bekommen kannst, dann schau einfach mal hier rein.